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Heimopfer-Rentengesetz: Kirchenopfer außerhalb von Heimen gehen leer aus

Nur noch bis Ende Juni können Ansprüche geltend gemacht werden
Wien  - Mit 1. Juli tritt das Heimopferrentengesetz (HOG) in Kraft und verspricht allen Betroffenen ab Erreichen des Regelpensionsalters die Zuerkennung einer Eigenpension von € 300.- monatlich. Ab Inkrafttreten des HOG wird aber zugleich auch das Verbrechensopfergesetz geändert und es kann kein Ersatz Verdienstentgang aus Schädigung dieser Verbrechen mehr geltend gemacht werden. Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt rät daher dringend die Zeit bis zum 30. Juni 2017 nicht verstreichen zu lassen, ohne nach dem Verbrechensopfergesetz einen Verdienstentgang und damit Pensionsansprüche geltend zu machen.

Gewaltopfer außerhalb von Heimen sind ausgenommen Darüber hinaus kritisiert die Plattform, dass Opfer kirchlicher Gewalt außerhalb von Heimen vom Anspruch der Opferrente ausgenommen werden, denn es bezieht sich nicht auf vergewaltigte Ministranten oder Kinder in Jungschar etc., denen von Klerikern, Mesnern oder sonstigen kirchlich Bediensteten Gewalt angetan wurde. Diese Opfer werden im HOG nicht erwähnt.

Steuerzahler muss Kirchenverbrechen bezahlen
Der Staat hat bei Kindern in Obhut der Kirche zwar seine Aufsichtspflicht sträflich versäumt. Trotzdem bleiben die Kirche und ihre Täter straffrei und leisten keine Entschädigung. Stattdessen kommen die Steuerzahler zum Handkuss. „Durch das HOG wird für die Schäden durch die katholische Pädokriminalität auf Steuerkosten nachträglich aufgekommen“, kritisiert Sepp Rothwangl, Sprecher der Plattform kirchlicher Gewalt. Als Grundübel für das Entstehen dieser schwersten Verbrechen der Nachkriegszeit sieht er das Konkordat:
„Eingeführt in der Zeit des Klerikalfaschismus, ist es im Wesentlichen noch immer in Kraft“, so Rothwangl. „Eine Aufkündigung des Konkordat ist überfällig und sollte schleunigst in Angriff genommen werden.“

Jetzt rechtzeitig einreichen
Daher startet die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt einen dringenden Aufruf an alle Betroffenen von sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt in Kinder- oder Jugendheimen des Bundes, der Länder und der Kirchen oder in Pflegefamilien von einem Heim- oder Jugendwohlfahrtsträger: „Nur noch bis Monatsende kann man als Opfer seine Ansprüche auf Verdienstentgang und damit Pension geltend machen“, betont Rothwangl.

www.betroffen.at

Pressemitteilung Wien 11.7.17

Krankenpfleger des Lorenz Böhler-Spitals belästigt Patientinnen in seiner Freizeit

Einem seltsamen Sakral-Hobby frönt ein Krankenpfleger des Lorenz-Böhler Spitals: Mehrmals pro Woche stellt sich Martin H. direkt vor den Eingang des Gynmed-Ambulatoriums am Mariahilfer Gürtel und versucht Patientinnen durch sogenanntes „Kampf-Beten“ von einem Schwangerschaftsabbruch abzuhalten.

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Pressemitteilung Thierbach/Tirol, Wien 26.6.17

Autofahren mit Hanfmedikation möglich

Behörde wollte Krankem Führerschein wg. Hanfmedikament verbieten. Zwei behördenunabhängige Gutachten machen Spuk ein Ende.

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Pressemitteilung Wr. Neustadt 13.6.17

Lt. Urteil LG Wiener Neustadt: 9.500 EUR Anwalts-Entgelt für 7 Stunden zulässig

Rechtsanwalt verrechnet für 5-Minuten-Telefonat 220 EUR. Gesamtschaden: EUR 22.000. Leistbare Rechtsanwaltstarife wie in Deutschland gefordert, wo der Durchschnitt bei 180 EUR pro Stunde liegt.

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Das Verhütungsmuseum wird 10

Weltweit einzigartiges Museum. Starke Nachfrage erfordert nun Vergrößerung. Und am Donnerstag den 1.Juni wird gefeiert.

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Verriet Rechtsanwalt Mandanten?

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Pressemitteilung Wien 5.4.17

Wie Schönheitschirurg Mieterinnen los werden will

Auf Hilfe der Justiz muss weiterhin gewartet werden

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Pressemitteilung Wien 24.3.17

AD – ON Presseinformation zur Ausstellung Edward Burtynsky - Wasser

Der im KUNST HAUS WIEN präsentierte Werkkomplex Wasser von Edward Burtynksy legt Zeugnis über die durch den Menschen geplünderte und zerstörte Natur ab. Auf fünf Kontinenten dokumentierte der kanadische Künstler, wie die natürliche Ressource Wasser durch das unheilvolle Zusammenspiel von Städtewachstum, zunehmender Verbreitung der Industrie und Globalisierung langsam zur Neige geht.

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Pressemitteilung Graz, Hartberg 13.1.17

Wir unterstützen die Opfer in einem erschreckenden Gewaltfall.

„Wir haben Todesangst“ - Vier Kinder klagen ihren Vater an Arzt, Bruder eines prominenten Politikers, soll seine Kinder jahrelang gequält und morphiumabhängig gemacht haben. Ist ordentliches Strafverfahren gegen ihn wg. möglicher Politikintervention in Gefahr?

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Pressemitteilung 12.1.17

Dokumentarfilm:

Begleitet von der Kamera suchen die Betroffenen die Tatorte von damals auf, viele machen ihre Geschichten erstmals öffentlich, auch ihre Familien erfahren zum ersten Mal von diesem verschwiegenen Schmerz.

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