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Verriet Rechtsanwalt Mandanten?

Arbeitnehmer bekämpft erfolgreich –trotz anwaltlicher Mängel - seine ungerechtfertigte Entlassung. Nun wird er vom eigenen Anwalt geklagt.
Linz - Georg N. wurde nach 21 Dienstjahren gleich zwei Mal entlassen und ein Mal gekündigt. Er habe sich u.a. zwei Mal eine Prämie selbst ausbezahlt (Vorwurf der schweren Untreue) und er habe Firmeneigentum, insbesondere die Firmenkreditkarte, nicht rechtzeitig retourniert. Diese Entlassungen - während des Verhandlungszeitraumes sind 22 Entlassungsgründe vorgebracht worden - bekämpfte Herr N. in erster Instanz mithilfe des Vertragsanwaltes der AK OÖ. In erster Instanz gewann er. Das OLG Linz fand jedoch ausgerechnet den 22. Entlassungsgrund (nachdem 21 bereits entgegnet wurden), eingebracht mehr als 15 Monate nach der ersten Entlassung, basierend auf den Aussagen eines –sich widersprechenden- Überraschungszeugen, für rechtmäßig. Erst der OGH hob das umstrittene Urteil auf und erkannte eine unzulässige „Motiventlassung“, womit die Entlassungen für rechtsunwirksam erklärt wurden.

Anwalt klagt eigenen Mandanten
Herr N. einigte sich nun, nach mehr als dreijährigem Prozess und einer nochmaligen (dritten) Entlassung, gütlich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber. In zweiter Instanz hatte Herr N. den Anwalt mangels Vertrauen gewechselt. Doch vormaliger AK-Vertragsanwalt klagte nun plötzlich seinen Ex-Mandanten mit dem Ziel, das Gericht möge feststellen, dass er sich keine Anwaltsfehler zuschulden habe kommen lassen. Die Gerichte wiesen diese Klage ab, ein Rechtsmittel ist nicht mehr zulässig. Umfassende Recherchen des Arbeitnehmers offenbaren nun ein erschreckendes Bild einer anwaltlichen Vertretung.

Keine Interessensvertretung?
Der Arbeitgeber warf dem Arbeitnehmer auch schwere Untreue vor. Der Anwalt des Arbeitnehmers hätte den – auch strafrechtlich relevanten -Vorwurf nicht gekontert. Vom Arbeitnehmer vorbereitete Fragen, die seine diesbezügliche Unschuld hätten beweisen können, wurden vom Anwalt trotz Aufforderung nicht vorgebracht. Glücklicherweise hatte der Arbeitnehmer Kopien der vom Chef abgezeichneten Überweisungslisten angefertigt, die seine Unschuld belegen. Der Mandant (er war Prokurist) wurde von seinem ehemaligen Rechtsanwalt nicht von der Ladung eines zentralen „Belastungszeugen“ informiert, wiewohl er davon gewusst haben musste. In seinem Schriftsatz führt der Anwalt zum genannten Vorwurf an, dass er keine Verpflichtung habe, laufend Akteneinsicht zu nehmen. Obendrein habe sich die Lohnverrechnung der Kanzlei um mehr als EUR 60.000 zu Lasten des Mandanten verrechnet. Nach dem Anwaltswechsel habe der Anwalt vom Arbeitnehmer ein Honorar von EUR 71.000 verlangt, abzüglich bereits erhaltener Versicherungsleistungen von EUR 29.000 und habe sich auch noch weitere Kostenansprüche ausdrücklich vorbehalten. Dies obwohl er von der AK beauftragt sei. Bei der AK als Auftraggeber wurde eine Beschwerde eingereicht und um Stellungnahme ersucht. Die Einbringung an die Disziplinarkommission der Rechtsanwaltskammer wird folgen.

Pressemitteilung Wien 11.7.17

Krankenpfleger des Lorenz Böhler-Spitals belästigt Patientinnen in seiner Freizeit

Einem seltsamen Sakral-Hobby frönt ein Krankenpfleger des Lorenz-Böhler Spitals: Mehrmals pro Woche stellt sich Martin H. direkt vor den Eingang des Gynmed-Ambulatoriums am Mariahilfer Gürtel und versucht Patientinnen durch sogenanntes „Kampf-Beten“ von einem Schwangerschaftsabbruch abzuhalten.

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Pressemitteilung Thierbach/Tirol, Wien 26.6.17

Autofahren mit Hanfmedikation möglich

Behörde wollte Krankem Führerschein wg. Hanfmedikament verbieten. Zwei behördenunabhängige Gutachten machen Spuk ein Ende.

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Pressemitteilung Wr. Neustadt 13.6.17

Lt. Urteil LG Wiener Neustadt: 9.500 EUR Anwalts-Entgelt für 7 Stunden zulässig

Rechtsanwalt verrechnet für 5-Minuten-Telefonat 220 EUR. Gesamtschaden: EUR 22.000. Leistbare Rechtsanwaltstarife wie in Deutschland gefordert, wo der Durchschnitt bei 180 EUR pro Stunde liegt.

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Pressemitteilung Wien 21.6.17

Heimopfer-Rentengesetz: Kirchenopfer außerhalb von Heimen gehen leer aus

Nur noch bis Ende Juni können Ansprüche geltend gemacht werden

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Pressemitteilung Wien 30.5.17

Das Verhütungsmuseum wird 10

Weltweit einzigartiges Museum. Starke Nachfrage erfordert nun Vergrößerung. Und am Donnerstag den 1.Juni wird gefeiert.

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Pressemitteilung Wien 5.4.17

Wie Schönheitschirurg Mieterinnen los werden will

Auf Hilfe der Justiz muss weiterhin gewartet werden

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Pressemitteilung Wien 24.3.17

AD – ON Presseinformation zur Ausstellung Edward Burtynsky - Wasser

Der im KUNST HAUS WIEN präsentierte Werkkomplex Wasser von Edward Burtynksy legt Zeugnis über die durch den Menschen geplünderte und zerstörte Natur ab. Auf fünf Kontinenten dokumentierte der kanadische Künstler, wie die natürliche Ressource Wasser durch das unheilvolle Zusammenspiel von Städtewachstum, zunehmender Verbreitung der Industrie und Globalisierung langsam zur Neige geht.

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Pressemitteilung Graz, Hartberg 13.1.17

Wir unterstützen die Opfer in einem erschreckenden Gewaltfall.

„Wir haben Todesangst“ - Vier Kinder klagen ihren Vater an Arzt, Bruder eines prominenten Politikers, soll seine Kinder jahrelang gequält und morphiumabhängig gemacht haben. Ist ordentliches Strafverfahren gegen ihn wg. möglicher Politikintervention in Gefahr?

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Pressemitteilung 12.1.17

Dokumentarfilm:

Begleitet von der Kamera suchen die Betroffenen die Tatorte von damals auf, viele machen ihre Geschichten erstmals öffentlich, auch ihre Familien erfahren zum ersten Mal von diesem verschwiegenen Schmerz.

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