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edward burtynsky, colorado river delta #2, near san filipe, baja, mexiko, 2011

 

AD – ON Presseinformation zur Ausstellung Edward Burtynsky - Wasser

Der im KUNST HAUS WIEN präsentierte Werkkomplex Wasser von Edward Burtynksy legt Zeugnis über die durch den Menschen geplünderte und zerstörte Natur ab. Auf fünf Kontinenten dokumentierte der kanadische Künstler, wie die natürliche Ressource Wasser durch das unheilvolle Zusammenspiel von Städtewachstum, zunehmender Verbreitung der Industrie und Globalisierung langsam zur Neige geht. Mit einem Überblick über die Situation des Wassers in Österreich erweitert das KUNST HAUS WIEN seine Presseinformation und lädt MedienvertreterInnen ein, über das Thema „Wasser“ erweitert zu berichten.

Wasser und Gewässer in Österreich
Hohe Qualität, ausreichende Mengen, aber auch zunehmende Gefährdung

Der UNESCO Weltwasserbericht weist Österreich auf Platz 18 von insgesamt 122 untersuchten Ländern aus. Dabei werden die aktuelle Wasserqualität und die Maßnahmen zu deren Verbesserung bewertet. Über das weltweit beste Wasser verfügt Finnland vor Kanada. (Quelle: UNESCO)

Flüsse und Seen in Österreich
Es gibt 2.194 Fließgewässer in Österreich, deren Einzugsgebiet größer als 10 km2 ist. Insgesamt ist das österreichische Fließgewässernetz über 100.000 Kilometer lang. 15% der Fließgewässer befinden sich in einem „sehr guten“, 23% in einem „guten“ ökologischen Zustand, d.h. es gibt nur geringfügige Abweichungen vom unbelasteten Zustand. Knapp ein Drittel der Gewässer (32%) sind von „mäßiger“ Qualität, 13% „unbefriedigend“ und 5% „schlecht". 90,2% der österreichischen Badegewässer verfügen über eine ausgezeichnete Qualität, womit Österreich europaweit im oberen Segment angesiedelt ist. Schlusslicht im EU-Ranking ist Rumänien, hier haben lediglich 1/3 der Badegewässer eine ausgezeichnete Qualität.

(Quelle: BMLFUW, Europäische Umweltagentur 2015)

Wasserverbrauch
Pro Jahr stehen Österreich rund 77 km3 (= Milliarden Kubikmeter) Wasser zur Verfügung. Der gesamte jährliche Wasserbedarf in Österreich beträgt ca. 2,5 km3, was etwa 3% der pro Jahr verfügbaren Menge entspricht. Davon werden ca. zwei Drittel in Gewerbe und Industrie verwendet. Ein knappes Drittel geht in die Haushalte. In der Landwirtschaft werden knapp 7% verbraucht.

Der durchschnittliche Verbrauch (ohne Einbeziehung von Gewerbe, Industrie oder Großverbrauchern) liegt bei etwa 135 Litern pro Tag und Person (BMLFUW, BOKU, 2012). Im Vergleich: In Dubai liegt dieser Wert bei 500 l /Tag in Indien bei 25 l/Tag.
(Quellen: BGW Wasserstatistik 2006, BMLFUW)

Pestizidkontamination des Grundwassers
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft neue Flächen durch Rodung, Trockenlegung etc. geschaffen und es kam zu vermehrten Pestizideinsatz. Deren Rückstände sind nun auch in den österreichischen Trinkwasserreserven auffindbar. Pestizide können die menschliche Gesundheit auf vielfältige Weise schädigen (Beeinträchtigung des Immunsystems, Schädigung des Nervensystems, Krebserkrankungen, Unfruchtbarkeit). Das Landwirtschaftsministerium und das Umweltbundesamt monitoren die Trinkwasserqualität in Österreich. Von 83 untersuchten Pestiziden waren 37 im Trinkwasser nachweisbar, 30 lagen über dem Grenzwert von 0,1 Mikrogramm/kg. Der Wassergütebericht 2006 des Landwirtschaftsministeriums zeigt, dass 40,5% der zusammenhängenden Grundwasserkörper verunreinigt sind, was auch dazu führt, dass immer mehr Hausbrunnenbesitzer ihre Brunnen nicht mehr verwenden können – vor allem in agrarisch intensiv genutzten Regionen.

(Quelle: Global 2000)

Nitrat gefährdet Grundwasser
Betroffen von Grenzwertüberschreitungen sind agrarisch stark bewirtschaftete Gebiete im Osten und Südosten Österreichs (Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Burgenland und Wien). Die Qualität von Österreichs Grundwasser ist heute u.a. durch Nitrateintrag von Düngemittel beeinträchtigt. Wobei sich ehemals stark belastete Regionen wie das Leibnitzer Feld, das untere Murtal oder das südliche Wiener Becken signifikant von deren Nitratbelastung erholen. Viele schon lange verbotene Substanzen wie Atrazin und Propazin sind nach wie vor im Grundwasser nachweisbar.

(Quellen: Global 2000, Umweltbundesamt)

Enormer Flächenfraß in Österreich
Täglich werden in Österreich 16,1 ha (=161.000m2) für Bau- und Verkehrs, Betriebs-, Erholungs- und Abbauflächen neu verwendet. Bau- und Verkehrsflächen machen davon knapp die Hälfte aus. Jährlich werden in der EU etwa 1000 km2 Fläche verbraucht, was der Größe Berlins entspricht. Bodenversiegelung führt oft irreversibel zum Verlust der biologischen Funktion des Bodens. Jährlich werden in Österreich 75 km2 der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen was dem jährlichen Nahrungsmittelverbrauch von 100.000 (!) Menschen entspricht. Hohe Versiegelungsdichten erhöhen das Hochwasserrisiko, reduzieren die Filterung von Schadstoffen aus dem Wasser, reduzieren die Staubbindung und veränderten das Mikroklima durch Anstieg lokaler Temperaturen.

(Quelle: Umweltbundesamt) Stand: 8.3.2017

Presse-Rückfragen:

PURKARTHOFER PR
Mag. Jakob Purkarthofer
+43-664-4121491
info@purkarthofer-pr.at

 

 

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